Autogasantrieb: technische Komponenten einer LPG Autogasumrüstung für Kraftfahrzeuge
Die Produktion der technischen Komponenten eines Flüssiggasantriebs, unterliegen strengsten Qualitäts- und Sicherheitsbedingungen. Ansaugleitungen, Befüllanschluss, Benzinbetrieb, Benzineinspritzdüsen, Drucksensoren, Einblasedüsen, Gasanlage, Gasbetrieb, Gasdüsen, Gasfilter, Gassteuergerät, Magnetabsperrventile, Motorsteuergerät, Sensoren, Tankbehälter, Verdampfer, Verdampfer-Druckregler, Verdampferdruckminderer unterliegen den strengen, vom Technischen Überwachungsverein (T.Ü.V.) kontrollierten Sicherheitsvorschriften der ECE R67-01 Normen.
Die 42. Änderungsverordnung straßenverkehrsrechtlicher Vorschriften ist seit dem 1. April 2006 in Kraft getreten. Mit dieser Änderungsverordnung wurden Sicherheitsvorschriften für die Zulassung und den Betrieb von Gasfahrzeugen in die Straßenverkehrs-Zulassungs-Ordnung übernommen.
In Deutschland ist die Montage einer LPG-Gasanlage ohne die entsprechenden TÜV-Gutachten von den Gasanlagenproduzenten und Gasanlagenimporteuren nicht möglich.
BRC, ICOM, Landirenzo, Prins und Zavoli haben technisch ausgereifte und zuverlässige Autogassysteme entwickelt, deren Alltagstauglichkeit seit vielen Jahren erfahrbar ist.
Nur benzinbetriebene Fahrzeuge sind auf Flüssiggas umrüstbar, weil Flüssiggas ähnlich wie Benzin verbrennt. Benzindirekteinspritzer sind nur zum Teil umrüstbar, da bei dieser Einspritztechnik mit sehr hohen Drücken direkt in den Brennraum eingespritzt wird. Hierbei wird zum Schutz der Benzineinspritzdüsen - Kühlung und Schmierung - permanent ein geringer Anteil Benzin max. 10% zum Gas mit eingespritzt.
Mit einer BRC-Anlage sind folgende Direkteinspritzer zurzeit auf Autogas umrüstbar: Audi und VW 1,6 L und 2,0 L ab Modelljahr 2005.
Ein auf Flüssiggas umgerüstetes Kraftfahrzeug, ist immer ein vollständig bivalentes Fahrzeug. Bivalent heißt, dass man mit zwei Kraftstoffen, wahlweise mit Benzin oder Liquid Petroleum Gass, fahren kann. Der Benzintank und der Benzinbetrieb bleiben vollständig erhalten.
Es wird also zusätzlich ein komplett zweites Kraftstoffsystem in das Fahrzeug installiert. Die Umschaltung vom Benzin- in den Gasbetrieb und umgekehrt, wenn der Gastank leer ist, erfolgt in der Regel automatisch oder kann durch den im Fahrzeuginnenraum installierten Umschalter mit Tankanzeige ausgeführt werden.
Der Benzinbetrieb bleibt also vollständig erhalten, zusätzlich kommt wird ein Flüssiggastank wahlweise in die Ersatzradmulde, den Kofferraum oder am Unterboden montiert.