Konvertierung des Lambdasignals nach Umrüstung
Im Rahmen einer Umrüstung auf Autogas ist eine Konvertierung des Lambdasignals notwendig. Hierbei werden die Signale der Lambdasonde von einem speziellen Controller für den Flüssiggasbetrieb angepasst, um den einwandfreien Motorlauf zu gewährleisten. Die Lambdasonde ist im Fahrzeugbetrieb extremen chemischen, mechanischen und thermischen Belastungen ausgesetzt.
Generell muss die einwandfreie Funktion der Lambdasonde vor der Umrüstung auf Flüssiggas geprüft werden, da fehlerhafte Rückmeldungen der Lambdasonde an das Steuergerät der Kraftstoffeinspritzung zu Fehlfunktionen und damit zu Problemen führen kann.
Seit der Einführung geregelter Katalysatoren in Kraftfahrzeugen mit Benzinmotoren versorgen die Lambdasonden die Motorsteuerung mit den Werten der stöchiometrischen Gemischbildung. Aufgrund dieser Meldungen kann das Motorsteuergerät die Einstellungen in der Einspritzanlage optimieren, um den Motor mit den für die Katalysatoren optimalen Kraftsoff-/Sauerstoffgemisch zu versorgen. Bei einer bestmöglichen Gemischbildung kann der Katalysator die Schadstoffe optimal in umweltverträgliche Gase konvertieren.